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Cannabis-Ambulanz

Dieses Spezialangebot richtet sich an Cannabis konsumierende Jugendliche und deren Bezugspersonen und bietet neben einer umfangreichen Information, auch Hilfe und Beratung im Zusammenhang mit dem Konsum an.

Hilfen

Folgende Hilfen können hier wahrgenommen werden:

  • medizinisch-psychotherapeutische Einschätzung des Konsumverhaltens und der psychischen und körperlichen Folgen (Diagnostik etc.)
  • es besteht die Möglichkeit Drogenscreenings (Untersuchung des Urins auf Suchtmittel) durch zu führen um einen Konsum auszuschließen oder beispielsweise eine Verlaufskontrolle bei Abstinenz (Entgiftung) zu gewährleisten
  • Beratung mit dem Jugendlichen allein oder mit den Bezugspersonen hinsichtlich psychotherapeutischer Unterstützung und Möglichkeiten zur ambulanter Therapie oder stationärer Entwöhnungsbehandlung
  • Familientherapeutische Intervention, lösungs- und ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Abklärung von begleitenden Problemen und Störungen (komorbide Störungen) durch sorgsame Diagnostik (liegt eine Depression, eine ADHS, eine Angststörung, Schulleistungsstörung, Störungen des Sozialverhaltens, traumatische Störung vor)
  • Einbeziehung von Schule, Eltern oder sonstigen wichtigen Personen in die Therapie im Sinne eines systemischen Lösungsansatzes
  • regelmäßige psychotherapeutische Gespräche zum Aufbau und Stärkung der Motivation zur Abstinenz und der Absicht sich mit dem Thema Konsum, Sucht, Perspektive etc. auseinander zu setzen
  • die Jugendlichen haben die Möglichkeit "rund-um-die-Uhr" mit dem Therapeuten per E-Mail in Kontakt zu treten und wichtiges los zu werden oder kurzfristigen Rat zu erhalten ohne auf den nächsten Termin warten zu müssen
  • persönliche Vermittlung von Kontakten zu anderen hilfreichen Beratungseinrichtungen (z.B. Beratungsstelle für Suchtfragen)
  • psychotraumatologische Behandlung wenn eine unverarbeitete Traumaerfahrung zum Konsum geführt hat und eine positive Entwicklung verhindert hat

Wichtiger Hinweis

Natürlich werden alle Informationen durch die Schweigepflicht streng vertraulich behandelt. Somit brauchen Jugendliche keinerlei Bedenken zu haben, dass andere Personen außer ihr/ihm etwas von dem Konsum erfahren.