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Behandlungskonzept der Station 47.1

Zu Beginn des stationären Aufenthaltes steht die "Diagnostikphase". Hier erfolgen neben der klinischen Beobachtung die somatische Diagnostik (EEG, EKG, etc.) und psychologische Testungen.

Nach Erreichen der ersten Behandlungsfortschritte folgt im Sinne einer therapeutischen Belastungserprobung an den Wochenenden eine regelmäßige Beurlaubung nach Hause, um einerseits einen Transfer des Behandlungserfolges in den häuslichen Kontext zu erreichen, andererseits die durch die Therapeuten wahrgenommenen Behandlungsfortschritte durch die Eltern evaluieren und kritisch bewerten zu lassen.

In analoger Weise wird bei Kindern mit Schulängsten und hyperaktiven Verhaltensweisen im Unterricht nach Möglichkeit (d.h. bei entsprechender Entfernung der Klinik vom Heimatort) noch während des stationären Aufenthaltes eine Belastungserprobung durch eine externe Beschulung in der Herkunftsschule vorgenommen.

Die voraussichtliche Behandlungsdauer auf unserer Station liegt bei 6-8 Wochen.

Auch nach der Entlassung ist es uns wichtig, dass Sie gut versorgt sind. Daher bieten wir Ihnen etwa 4-6 Wochen nachdem Ihr Kind entlassen wurde einen ambulanten "Nachsorgetermin" an. Dieser Termin soll z.B. den Stand der Umsetzung des im stationären Bereich erlernten Verhaltens im häuslichen Umfeld abfragen. Außerdem können gemeinsam weitere ggf. benötigte Hilfsangebote (z.B. weiterführende ambulante Psychotherapie) ermittelt und koordiniert werden.