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Veranstaltungen

2. Fachtagung: In-Out 2018 - Bringen forensische Patientinnen und Patienten die Nachsorgesysteme an Ihr Limit.

Veranstaltungsgebäude der LVR-Klinik Bedburg-Hau

25. Januar 2017 - LVR-Klinik Bedburg-Hau

In unserer zweiten Fachtagung „In - Out“ zur Betreuung von dauerbeurlaubten und bedingt entlassenen Maßregelvollzugspatientinnen und -patienten wollen wir uns der Frage nähern, ob sie für die Versorgungssysteme der Gemeindepsychiatrie und der Heilpädagogischen Hilfen eine besondere Herausforderung darstellen.
Nur forensische Patientinnen und Patienten ha-ben ein derart dichtes Hilfenetz bestehend aus Bewährungshilfe, Führungsaufsicht, forensischer Nachsorge und nicht zuletzt den Betreuungssystemen der Gemeindepsychiatrie. Dadurch entsteht ein stützendes Netzwerk auf dem Weg nach draußen zum wahren Leben. Genau diesem Thema wird sich der erste Vortrag der Fachtagung widmen.
Welche Aufgaben die FÜNA in diesem Versorgungsnetzwerk innehat, wird in den weiteren Vorträgen dargestellt.
Die juristische Seite der Betreuung bedingt entlassener Maßregelvollzugspatientinnen und -patienten ist im Hilfe- und Betreuungssystem nicht zu vernachlässigen. Dies sind im wesentlichen die Weisungen zur Bewährung. Was ist hier wirklich sinnvoll?
Nicht zuletzt aufgrund dieser intensiven Be-treuung durch Forensische Nachsorge, Bewährungshilfe, Führungsaufsicht und Gemeindepsychiatrie sind die Erfolgsquoten der Maßregelvollzugsbehandlung außergewöhnlich gut. Wir hoffen, am Ende der Tagung und der Podiumsdiskussion die provokative Frage der Fachtagung mit einem eindeutigen Nein beantworten und feststellen zu können : Gute Nachsorge und Rehabilitation sind die beste Prävention.

24. Forensische Fachtagung „Sex & Drugs & Rock `n´Roll“

Let´s work together – Der Spagat zwischen Coolness und Bindung

15. bis 17. Mai 2018 - Bedburg-Hau

Die 24. Ausgabe der Forensischen Fachtagung, „Sex & Drugs & Rock ’n‘ Roll“, findet vom 15. bis 17. Mai 2018 in der LVR-Klinik Bedburg-Hau statt. Der Titel dieser Ausgabe lautet: Let´s work together – Der Spagat zwischen Coolness und Bindung“. Wilbert Harrison schrieb – zunächst unter dem Titel „Let´s stick together“ – bereits 1962 diesen Song, veränderte allerdings 1970 Teile des Textes und auch den Titel in “Let‘s work together”. War es schon damals ein Hinweis auf eine notwendige und stetige Entwicklung von Beziehung? “Together we stand, divided we fall” so sang es dann 1970 Canned Heat in einer gecoverten Fassung und betonten, dass Erfolg gemeinsames Handeln erfordert.

Eine therapeutische Beziehung ist Voraussetzung für therapeutisches Handeln und gleichzeitig entscheidender Wirkfaktor, die Beziehung und die psychotherapeutische Technik wirken zusammen. So auch in den Behandlungsteams, wo jeder persönliche Behandlungsbeitrag bedeutsam ist, aber auch im Zusammenwirken mit den anderen Behandlungsbeiträgen und -ansätzen gesehen werden muss.

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