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Ambulant, tagesklinisch oder stationär?

Ambulant

Es gibt die Möglichkeit der ambulanten Behandlung, d.h. man kommt zu einem Gesprächstermin in die entsprechende Institutsambulanz und fährt danach wieder nach Hause. Diese Therapieform kann Einzelgespräche, Familiensitzungen und auch Gruppentherapien beinhalten.

Tagesklinisch

Der Aufenthalt in der Tagesklinik bedeutet ein umfassenderes Behandlungsangebot inklusive Besuch der LVR-Paul-Moor-Schule. Ab dem Nachmittag und auch am Wochenende (und an Feiertagen) ist man aber zu Hause.

Stationär

Schließlich gibt es noch die Option der stationären Therapie. Auf einer der 3 nach Altersklassen eingeteilten Stationen erfolgt eine Behandlung mit Übernachtung.

Welche Art von Behandlung ist für mein Kind die richtige?

Die Entscheidung über die Art der Behandlung findet gemeinsam mit den Familien statt. Es wird nach einer ausführlichen Besprechung der Anamnese (d.h. Lebensgeschichte) und der aktuellen Problematik des Patienten überlegt, welche Therapie sinnvoll bzw. nötig ist. So kann z.B. Jemand, der Weglauftendenzen und ein hohes Maß an Fremdaggressivität zeigt, nicht tagesklinisch behandelt werden. Jemand der nicht absprachefähig ist und einer engmaschigen Überwachung bedarf, würde auf einer der Stationen untergebracht. Die ambulante Behandlung ist meistens eher langfristig angelegt. Bei vielen Patienten bleibt sie die einzige Form der hiesigen Therapie. Sie kann aber auch im Anschluss an einen stationären oder tagesklinischen Aufenthalt erfolgen, um die emotionale Stabilisierung zu erhalten und z.B. die Medikation fortzuführen.