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Station 46

Die Station 46 verfügt über 15 Betten (Einzel- oder Zweibettzimmer) für Jugendliche (weiblich und männlich) im Alter von 15 bis 18 Jahren, die wegen einer kinder- und jugendpsychiatrischen Krankheit oder Störung einer offenen oder geschlossenen vollstationären Diagnostik oder Behandlung bedürfen. Es werden Jugendliche behandelt, deren Aufenthalt geplant wurde und nachdem in einem Vorschaltambulanztermin die Behandlungsziele und -erwartungen besprochen wurden. Die Anmeldung zur stationären Behandlung erfolgt nach einem ausführlichen Vorschaltambulanzgespräch. In diesem Gespräch werden sie beraten und haben die Möglichkeit Fragen zu stellen. Nach dem Vorschaltambulanztermin können sie sich in Ruhe entscheiden und einen Aufnahmetermin vereinbaren.

Aufgrund der begrenzten Behandlungsplätze führen wir eine Warteliste, so dass zwischen ambulanter Vorstellung und stationärer Aufnahme mehrere Wochen liegen können. Zur Überbrückung der Wartezeit bieten wir eine ambulante Betreuung für diese Zeit an. Die Station 46 ist eine Station für Jugendliche. Es werden sowohl Jugendliche behandelt, deren Aufenthalt geplant wurde und bereits im Vorfeld der Aufnahme Behandlungsziele und -erwartungen besprochen wurden, als auch Jugendliche, die kurzfristig aufgrund einer psychiatrischen Akutsituation aufgenommen wurden.

Therapeutische Schwerpunkte

Psychosen, Zustand nach Suizidversuchen, depressive Störungen, Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit Suchtmittelmissbrauch, Leistungsprobleme in der Schule/Ausbildung, Störungen von Aufmerksamkeit/Konzentration, Störungen des Sozialverhaltens innerhalb und außerhalb der Familie, Zustand nach hirnorganischen Schädigungen, Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit geistigen Behinderung, V. a. vorliegen von Symptomen einer beginnenden Persönlichkeitsstörung.

Behandlungskonzept

Der Arbeitsschwerpunkt liegt in der medizinischen und psychologischen Diagnostik, der Krisenintervention, der medikamentösen Behandlung, der kurz- und mittelfristigen Psychotherapie. In unserer Arbeit orientieren wir uns am systemischen Therapieansatz, der die Verantwortung des gesamten (Herkunfts-/Familien-)Systems an der Entwicklung von Lösungen betont. In diesem Sinne, der Findung von Lösungen, wird für jeden Jugendlichen und seiner Familie/Bezugspersonen gemeinsam ein Behandlungsplan entwickelt. Oft ist eine Zusammenarbeit mit Trägern der Jugendhilfe und Schulen notwendig, um die benötigte Hilfe umzusetzen.

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Therapieangebote

Im multiprofessionellen Team der Station 46 arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflege- und Erziehungsdienstes mit dem ärztlichen und psychologischen Bereich eng zusammen. Wichtig ist in der Behandlung die Krankheitseinsicht und die Bereitschaft an sich selbst zu arbeiten und die Teilnahme an den therapeutischen Angeboten wahrzunehmen. Nach einer "Kennenlern-Phase" (Verhaltensbeobachtung, Diagnostik) beginnt das fachspezifische therapeutische Angebot, wie z.B.:

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Schule

Die Beschulung findet in der Paul-Moor-Schule statt.

Vor dem Erstgespräch

Zum Vorschaltambulanzgespräch bitten wir, alle bereits vorliegenden Berichte und Befunde (z.B. aktuelle Laborbefunde), insbesondere aber Ergebnisse von HNO- oder augenärztlichen Untersuchungen, das Untersuchungsheft und die letzten Schulzeugnisse mitzubringen.

Sprechstunden und Besuchszeiten

Sprechstunden

Wochentags jeweils nach telefonischer Vereinbarung

Besuchszeiten

Täglich nach Vereinbarung