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Sport- und Bewegungstherapie

Zur Zeit sind in der Sport- und Bewegungstherapie 8 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen abteilungsübergreifend eingesetzt. Wöchentlich nehmen ca. 400 Klienten aller Abteilungen, außer der Neurologie, an den Angeboten der Sport- und Bewegungstherapie teil.

Wir verstehen Sport- und Bewegungstherapie als Bestandteil einer Gesamtbehandlung, die als unterstützende und ergänzende Maßnahme innerhalb eines Behandlungskonzepts greift.

Ziele der Sporttherapie

Die Ziele der Sporttherapie können wie folgt eingeteilt werden:

Persönlichkeitsorientierte Ziele

Verbesserung der Realitätswahrnehmung, Bildung und Verbesserung des Körperschemas, Erfahren eigener Grenzen, Erhöhung der Frustrationstoleranz und Verarbeitungsfähigkeit durch die Konfrontation mit Misserfolgen und Konflikten, Erwerb von Handlungsfähigkeit im und durch Sport, Sinnes- und Affektstimulation, Steigerung des Wohlbefindens.

Umweltorientierte Ziele

Bildung und Sicherung eines sozialen Netzwerkes, eine aktive gemeindenahe Freizeitgestaltung, Einhaltung einer Zeitstruktur, Zeitmanagement.

Soziale Ziele

Verbesserung der interindividuellen Kommunikation, des Sozialverhaltens in der Gruppe, der Anpassungsfähigkeit und Integration in soziale wohnortnahe Beziehungen.

Physische Ziele

Verbesserung der motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit) und der Koordination.

Reduktion von Nebenwirkungen

Reduzierung unerwünschter Nebenwirkungen der medikamentösen Behandlung mittels Sporttherapie durch Verbesserung des Gleichgewichtsempfindens, der Koordinationsfähigkeit, der Feinmotorik, die Begrenzung der Gewichtszunahme und Gegenwirken von extrapyramidal-motorischen Symptomen.