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Notfallsprechstunde

Jeden Tag von Montag bis Freitag bieten wir um 10 Uhr morgens eine Notfallsprechstunde für Familien an, wo die Möglichkeit besteht, sich bei unaufschiebbaren, wirklich dringenden Fällen zu melden und zu beraten. Es geht dann z.B. um die Abklärung, ob sich ein Kind oder Jugendlicher aufgrund seiner psychischen Verfassung selbst gefährdet (Suizidgefahr) oder ob es andere Gründe gibt wie z.B. eine Psychose und eine Abklärung, ob in diesen Fällen eine sofortige vollstationäre Notfallaufnahme erfolgen muss oder ob andere Maßnahmen ausreichend sind.

Diese Entscheidung trifft immer der Arzt/Therapeut, der an diesem Tag Ihr Ansprechpartner ist. Wenn andere Maßnahmen, wie z.B. ein kurzfristiger, ambulanter Termin oder der Verweis auf das zuständige Jugendamt o.ä., ausreichend sind, darf keine Notfallaufnahme erfolgen. Diese Entscheidung trifft nur der zuständige Arzt/Psychotherapeut der Klinik und nicht z.B. der Kinderarzt, das Jugendamt oder das Gericht.

Eine "Notfalleinweisung" des überweisenden Kinderarztes oder Hausarztes führt insofern nicht immer zwingend zur stationären Aufnahme.

Ablauf

Bei einer entsprechenden telefonischen Voranmeldung (dies ist wichtig, um z.B. unnötige Wartezeiten zu vermeiden) im Ambulanzbüro wird Ihnen dort der weitere Ablauf erläutert.

Dann besteht die Möglichkeit, die Problematik vor Ort in unserer Institutsambulanz zu erläutern und gemeinsam mit dem zuständigen PsychologIn/ÄrztIn/TherapeutIn die weitere Vorgehensweise abzustimmen, also z.B. ob eine weitere ambulante Therapie derzeit ausreichend ist oder ob kurz- oder mittelfristig eine (teil-)stationäre Behandlung anzeigt ist.